besser.

es hat sich schon einiges gebessert. aber es ist noch nicht vollendet. ich bin am anfang und jetzt packt mich der ehrgeiz noch mehr. ich kenne meine schwächen. vom körperlichen bis zum seelischen. ich weiß, wer meine freunde sind, ich weiß, wen ich liebe, und ich weiß auch, das das, was ich tue, richtig ist. zur perfektion, der vollendung, fehlt mir noch einiges, aber ich bin nah dran. ich weiß, wie ich mit meiner eifersucht und meinem hass umgehe. nun bin ich den anderen überlegen. ich plane fast jeden schritt, mit der umsetzung haperts. aber das ist nicht alleine meine schuld. die anderen beeinflussen das viel. ich bin nicht überheblich oder arrogant, nein, ich denke nur, dass ich etwas besseres als vorher bin. natürlich gibt es genügende die perfekt sind, und da bin ich noch weit entfernt, aber ich bin auf gutem wege.
aber es gibt auch negative dinge. sehr negative. ich mache mich unbeliebt, mit verhalten, dass nur zu meinem eigenen nutzen ist. deshalb muss ich jeden schritt durchplanen. jedoch, nur die zeit kann meine wunden heilen. meine depression habe ich unter kontrolle. ich darf sie einfach nicht reizen, ich darf nicht an böse dinge, an dinge, die einiges an sich haben denken. aber oft genug werde ich damit konfrontiert. schlimm genug, allerdings kommt es schlimmer, wenn ich nicht nur konfrontiert werde, sondern auch in solchen situationen handeln muss. und da passieren die fehler. ich muss meinen kopf kühl halten, einfach nicht zu viel darüber nachdenken, genau das habe ich im entscheidenen moment getan. ein weiterer niederschlag war passiert, der albtraum. es war das schlimmste, was mir bisher passiert war. aber zum glück habe ich es geschafft. ich konnte es geradebiegen, aufstehen, siegen. ich habe in der letzetn zeit gesucht, gekämpft, verloren, aber zuletzt, habe ich gewonnen. nur ein kleiner erfolg, der sich erhebllich auf mich selber ausgewirkt hat. ich bin aufgewacht. aufgewacht aus meinem bitterschlimmen albtraum. ich bin noch nicht im wunderland angekommen, aber in entfernter zukunft, da sehe ich das tor. das tor, wo fett glück draufsteht. die türe, die mir alle türen öffnet. ich muss es schaffen. und ich kann. wenn ich mich mehr anstrenge, mehr nachdenke und besser denke, werde ich eine chance haben. wenn nicht, wenn ich jetzt alles wieder fallen lasse, verfalle ich ins alte schema zurück. aber dann ist da die stimme, die mir sagt:
du hast es gerade erst geschafft, du willst nicht auffhören, du willst weitermachen. dann habe ich die kraft dazu, weiterzuleben. dann fällt es mir leichter, ein lächeln zu faken, einen smiley einzutippen, obwohl ich verkampft und verheult in meinem bett bin, es fällt mir leichter, richtig zu reagrieren.
ich habe gemerkt, dass ich eigentlich alles schaffen könnte. ich muss nur weitermachen. ich habe etwas kleines erreicht, doch genau das war es, was ich brauchte. ich werde es schaffen, ich glaube an mich. aber ob ich es schaffen werde? wieso sollte gerade ich es schaffen, glücklich zu sein? ich bin ja nur ein kleiner klotz, der leben will. ein kleiner klotz, der was von sich hält, nur weil er einmal beachtet wurde, nur weil er sich einbildet, etwas erreicht zu haben. doch in wahrheit habe ich nichts erreicht. wie kann ich nur? besser? schlechter! ich fühle mich besser, ja. aber das das 'besser' für meine verhältnisse immer noch mies heißt, das erwähne ich nicht. ich habe nichts erreicht, dass einzige, was ich erreicht habe, ist einbildung. ich muss weitermachen. mehr machen, als je zuvor. ich darf mich nicht mehr vor irgendetwas drücken, abheute kriegen meine nägel köpfe.
... ich will doch nur glücklich sein. doch mein größter feind dabei, bin ich selbst. andere sind schon glücklich, die können sich auf die wahren dinge im leben konzentreieren. und das ist der grund, warum ich so bin. so hässlich, so fett, so ekelhaft, so erbärmlich. ich habe nicht das schöne leben, nein. ich mächte doch nur schön, schlank, reizend und einfach toll sein. dann wäre ich glücklich.
ja, manchmal zweifle ich an meinem handeln. aber auch nur weil mir die leute ins gesicht lügen. ich muss endlich begreifen, dass ich mich beeilen muss. beeilen, bevor es zu spät ist. irgendwann ist alles zu spät.
meine meinung gegenüber mir. hm. hässlich bin ich, daran werde ich niemals was ändern können. auch wenn sie mir sagen, dass ich hübsch bin. sie haben eben nicht das gleiche bild wie ich von schönheit. fett bin auch. ich kann abnehmen. aber wieso tue ich das nicht selber? ich belüge mich selber, nur um in dem moment kurz glücklich zu sein, mit dem essen. zu egoistisch! auch wenn sie mir sagen ich bin ja 'voll dünn' oder 'total normal' oder sogar 'sei froh mit deiner traumfigur' falle ich aus allen wolken, weil ich weiß, dass es erstens nicht stimmt. aber weil ich auch weiß, dass ich kurz einen kleinen zweifel habe, ob es nicht wahr ist. und das ist die falle!
ich muss mich besser unter kontrolle haben. kontrolle ...

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