misserfolg. ich schafe es einfach nicht. dauernd schiebe ich alles vor mir hin. ruhe mich auf ausreden aus. setze nichts vollständig und richtig in die tat um. ich kann, wenn ich will. nur weil das ziel noch so weit entfernt ist, darf ich nicht aufhören. never say never.
aber was soll man schon sagen, wenn man zugenommen hat? nach all' den erfolgen. morgen werde ich wieder mit der sehr strengen diät anfangen müssen. ich habe mir vorgenommen, mein essen niemals mehr zu erbrechen. ich habe eben zu große angst vor den folgen. wie immer, zu ängstlich. ich riskierer immer das falsche. aber ein bisschen stolz auf mich sein kann ich doch, oder? nein. etwa darauf, dass ich keine freunde habe, die mich wirklich lieben, oder darauf, dass er mich nichtmal mehr beachtet, oder darauf, dass mein fett bei jeder mili-bewegung rumschwabbelt, oder etwa über die nicht ernstgemeinten komplimente? GLANZLEISTUNG, mein leben, total. total nicht. mit meinen leistungen geht es immer weiter runter, was fehlt mir? woran muss ich arbeiten? was ist der schlüssel? ich habe es doch schon versucht! mein ganzes leben, dass, wofür ich, diese armselige person stehe, stürzt sich immer mehr ins nichts. niemand bietet mir an, mich an ihm festzuhalten. die bemerken nicht, wie schlecht es mir geht. sie sehen es zu harmlos, reagieren falsch. und schonwieder, ich schiebe einfach alles von mir weg. oder bilde ich mir alles nur ein? übertreibe ich vielleicht ein bisschen? definitiv nicht. wenn ich eins weiß, und das ist auch das einzige, dann, wie es mir geht. aber es ist gut, wenn keiner über mich bescheid weiß. es ist gut, dass ich alleine weine, alleine hungerere, alleine zusammen breche. wenn eine errinnerung kommt, habe ich mich nichtmehr unter kontrolle. ich breche zusammen, weine, verletze mich selber, aber was habe ich auch anderes verdient?
vor den anderen gebe ich mich cool, stark, selbstbewusst, überlegen, so, als hätte ich mein leben unter konrolle, so als würde immer alles nach mir laufen. ich kann diese rolle zu gut spielen, aber um sie zu leben, nein. alleine bin ich ein nichts. alleine bin ich zerbrechlich, vorsichtig, ich lebe diesen albtraum. ich schaue in die leere, wenn mir bewusst wird, dass es zu einem weiteren niederschlag gekommen ist.
mein leben? beautiful disaster

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