unerreichbar

er, er ist so wundervoll. ich kann mir seine bilder die ganze nacht ansehen, die ganze zeit unseren chatverlauf der einen nacht nachverfolgen. ich liebe ihn - abgöttisch. ich würde alles für ihn tun - natürlich. aber meine liebe zu ihm ist wie eine messerklinge - ich kann mich viel zu schnell schneiden. denn jedesmal, wenn ich ihn sehe, wenn ich seinen namen höre, wenn ich von ihm träume kommt der hass. wenn ich mich im spiegel sehe, schäme ich mich. ich schäme mich dafür, wie ich ihm so unter die augen treten kann.
wenn ich dieses eine lied höre, garantiere ich für überhaupt nichts. so liege ich nachts im bett, die kopfhörer in den ohren, das lied läuft, in gedanken an ihn, verheult.
in dieser nacht habe ich zum erstenmal richtig geträumt- von ihm- von mir. ich werde dieses traum niemals vergessen- weil er so schön war. alles war wunderschön und so toll- und ich hatte keine zweifel an mir, abgesehn von den tollen ereignissen. ich war selbstbewusst, hübsch und ich selbst. ich musste mich nicht verstellen, ich war kein bisschen deprimiert und musste dies verstecken.
aber jetzt... ich verrecke, ja. je mehr ich mich vor mir selbst verstecke, desto mehr verrecke ich. auch wenn ich das wort verrecken abscheulich finde, was beschriebt mich denn nochmehr? keines. ich bin wie eine koralle: ich lebe. mehr nicht, weniger auch nicht. aber manchmal, tanz ich aus der reihe, so wie früher. ich werde laut, lustig. es ist eigentlich nicht schlimm, aufmerksamkeit zu erregen, spaß zu haben. aber immer muss ich mir sagen: wenn ich mich jetzt nicht unter kontrolle habe, kann ich genauso gut schokolade in mich hineinstopfen. es geht mir um die kontrolle, über mich selbst.
die ich-bin-eine-versagerin gedanken sollen mich nicht heimkehren. aber sie sind schon da, viel zu lange.
mit der einstellung- die ich momentan aufbringe, werde ich niemals an ihn rankommen. er ist so vollkommen, perfekt, mein lieblingswort: yummy. ja, er ist yummy. so cremig wie eine sahne-cremé-torte, so heiß wie eine chilischote. und wieso ich ihn jetzt mit essen vergleiche, weiß ich nicht.
etwas muss passieren. was habe ich schon zu verlieren? ich wollte immer perfekt sein, aber ich weiß, dass ich es so niemals schaffen werde.
aber wo ein wille ist- da ist auch ein weg. ich muss wieder von neu anfangen, härter und mit mehr disziplin. dann werde ich es schaffen, dann werde ich operation-er schaffen, dann werde ich operation schön-und-grazious-sein schaffen.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Thank you for sharing the info. I found the details very helpful.

paxil