schön

ich bin so enttäuscht von mir. ich dachte, jetzt fangen die guten zeiten an. anscheinend wohl doch nicht. ich hab mir aber trotzdem alles selber zu zuschreiben. ich kann es nicht auf andere schieben.
and we had magic, and this is tragic. ich frage mich, wieso ich meine am meisten wertgeschätzen menschen immer verliere. aber das ist auch immer meine schuld. versteht mich denn keiner? es liegt nicht an der pubertät, sondern an mir. ich hasse mich dafür, dass ich lebe. am liebsten würde ich sterben. aber dann hieße das, dass ich aufgebe. aber ich errinnere mich doch an die zeiten von früher, wo ich eine kämpferin war, eine, die fast alles schaffte und sich selber liebte, wie sie war. und um mein ganzes verstecktes selbstvertrauen und selbstbewusstsein zu finden, müsste ich ganz untem, in der untersten kellerwohnung suchen. da, wo alles ist, was mich zusammenhielt. - meine wundervollen freunde, mein gutes verhältniss zu meiner familie, mein gutes verhältnis zu mir selbst. aber ich einfach dazu da, um mich unwohl zu fühlen. um mich selber zu suchen, unendliche suche.
ich bin mir nicht mal sicher, ob ich an mich selber glaube. aber dann denke ich daran, was ich nach dieser suche haben werde, freunde, die ich schon habe, aber die ich verdiene, einen körper, den ich liebe und das wunderschöne gefühl, liebe zu verspüren. 
doch ich bin ganz allein, bei meiner suche. niemand kann mir helfen, so sehr er es auch versucht. ich muss mich selber finden. ich musste mich ja unbedingt verlieren. dabei war es doch schön. zu schön. ich musste eben aufwachen aus meiner schönen glitzer welt, die welt ist eben unfair. so viele menschen müssen wegen anderen leiden. aber nun bin ich aufgewacht. aber zu was ich geworden bin, ekelhaft.
ich muss wieder einschlafen, träumen und die realität erkennen, dann wäre ich glücklich. ich wäre glücklich, wenn ich mit mir selbst zufrieden wäre, wenn ich meine freunde verdienen würde und wenn ich ihn verdienen würde. eine ganz bestimmte person weiß jetzt, wen oder was ich meine. ich meine irgendwo haben wir uns alle schon ken gewünscht. einen perfekten, der genau nach dem geschmack des jenigen aussieht und so schön - innerlich ist.
aber es ist wie in der schule. wenn ich eine gute note kriege, aber eine schlechte bekommen müssen, dann fühlt man sich vielleicht im ersten moment glücklich, ich nicht. es wäre mir viel lieber und wohler, wenn die note echt so gut wäre. betrügen, sich durchs leben schummeln, dass ist nicht fair. die ganzen schönen models, mit ihren schönen maßen, es ist nicht fair, dass sie diese schöne figur haben; sie haben vielleicht dafür gehungert und gekotzt, aber sie waren auch schon davor glücklich oder?
man sollte das glück und alles nur an die austeilen, die es brauchen, dann wäre es schön. schön, wie ich niemals sein werde. schön. 

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

hey mit welchem Progamm bearbeitest du die fotos? Sie sind echt shön! :)